Eine überraschende Entscheidung der Palästinensischen Autonomiebehörde Amira Hass, Haaretz 1.12.04 Da gab es keine wirklichen Überraschungen, als die (Straßen-)Karte vor zwei Monaten von israelischen Offiziellen den Vertretern der Weltbank und durch diese den Geberländern vorgelegt wurde. weiter
Ha'aretz, December 3, 2004 Twilight zone / Suffer the little children By Gideon Levy In the present intifada, 323 Palestinian children under the age of 14 have been killed by IDF fire. Three recent examples from Nablus weiter
Al-mahsum,
Mahsom, Checkpoint, Kontrollpunkt Yitzhak Laor
Immer wieder werden Geister aus der „jüdischen Vergangenheit“
durch eine verachtenswürdige Tat in den besetzten Gebieten heraufbeschworen. weiter
Freie Wahlen? Sharon hat den Amerikanern und den Europäern versprochen, die palästinensischen Wahlen nicht zu sabotieren. weiter
Es
kann hier geschehen Haaretz, 22.11.04 (ohne Name des Verfassers)
Vor sechs Monaten hatten aus der Armee entlassene Soldaten eine Ausstellung
eröffnet, die sie „Das Schweigen brechen“ nannten. weiter
Terror
gegen Zivilisten? Jessica Azulay*,
8.Juni 2004 in The Phoenix, Irland
Jedes Mal, wenn ich wegen der Selbstmordanschläge um meine
Meinung gefragt werde, werde ich nervös. In der augenblicklichen
Atmosphäre scheint jeder Versuch, über Terrorismus zu diskutieren,
unannehmbar, wenn man ihn nicht vollkommen verurteilt. weiter
(Wie
die Presse im Westen manipuliert wird und wie sich israelische Schriftsteller
hier instrumentalisieren lassen – Yitzak Laor ging diesem Phänomen
nach. ER)
Eine Kugel für jedes palästinensische
Kind „Habt Ihr euch gestritten?“ Yitzhak Laor weiter
Der
Mord an Iman al-Hams Und noch ein Kind aus Rafah wurde exekutiert Omar Barghouti
Iman al-Hams war ein 13 jähriges Schulkind aus dem Flüchtlingslager,
das, nachdem es verwundet, von einem israelischen Kompaniekommandeur
exekutiert wurde. Dies geschah in den Sanddünen Rafahs. weiter
Kinder
zu töten, ist keine große Sache mehr von Gideon Levy
Haaretz 17.10.2004
Mehr als 30 palästinensische Kinder wurden in den ersten zwei Wochen
der „Operation Tage der Sühne“ im Gazastreifen getötet.
Es ist kein Wunder, dass viele Leute solch ein massenhaftes Töten
von Kindern mit „Terror“ bezeichnen. Während in der
Gesamtzählung aller Intifada-Opfer das Verhältnis drei getötete
Palästinenser zu einem getöteten Israeli ist, kommt es bei
den Kindern zu einem Verhältnis von 5:1. Nach B’tselem der
israelischen Menschenrechtsorganisation wurden sogar vor der augenblicklich
laufenden Operation 557 Minderjährige (unter 18) getötet im
Vergleich zu 110 israelischen Minderjährigen. weiter
Glaubt
nicht ein einziges Wort! Oder "Wer einmal lügt, .....!"
Uri Avnery, 9.10.2004
Als Ariel Sharon seinen Plan für einen "einseitigen"
Abzug aus dem Gazastreifen verkündigte, berichteten die Medien,
die Peace Now-Bewegung bereite sich auf eine große öffentliche
Kampagne vor, die den Plan
unterstütze. Das Büro des Ministerpräsidenten bat sie
darum, davon Abstand zu nehmen, da es fürchtete, solch eine Kampagne
würde bei der extremen Rechten Widerstand hervorrufen. Peace Now
war nicht die einzige "linke" Gruppe, die von dem Plan eingenommen
war. weiter I english
PRESS
RELEASE Date: 5 October 2004 Atonement? Penitence? Or cynicism?
The silence of the International community in the face of the carnage
wrought by the Israeli army in the northern Gaza strip is unbearable.
Coming so soon after Yom Kippur, the Jewish Day of Atonement, the decision
to style the operation “Days of Penitence” compounds the
outrage. weiter
junge Welt vom 05.10.2004 Blutige Jagdszenen in Gaza Erneut Palästinenser bei israelischer Großoffensive getötet. UNO-Generalsekretär fordert Ende der Gewalt. Propagandaaktion des Militärs geplatzt weiter
Ha'aretz, October 1, 2004 Half an hour later, people were still collecting body parts By Amira Hass weiter
Ha'aretz; September 23, 2004 Still The Occupation By Amira Hass weiter
Linktipp: U.S. says plans to stem anti-Israel resolutions in UN By Shlomo Shamir, Haaretz Correspondent, and Haaretz Service weiter
Sorge um kleines Getier (Etwas andere Gedanken zur Mauer ) von Meron Benvenisti, Haaretz, 10.9.04 Zwei Hauptforderungen sind von Umweltgruppen in Verbindung mit den Umweltschäden erhoben worden, die durch den Trennungszaun verursacht worden sind: "Umwelt-Kompensation" innerhalb der Grünen Linie und das "Einrichten von Übergängen für kleines Getier". Man steht fassungslos vor solch eklatanter Nichtbeachtung der menschlichen und natürlichen Landschaft. weiter
Warten am Checkpoint von Elana Golden* Im ersten Moment in Beit Iba, dem 1. Checkpoint, zu dem wir am südlichen Eingang von Nablus kamen, dachte ich, ich befinde mich in einem Film: die Palästinenser und die Soldaten seien Statisten, die Wagen und Esel in einer Reihe Teil der Kunstabteilung, die Waffen und die Sandsäcke, hinter denen die Soldaten standen, Requisiten. weiter
Linktipp: Der Grund des Terror liegt hier von Gideon Levy Ha'aretz / ZNet Deutschland 05.09.2004 weiter
GUSH SHALOM - pob 3322, Tel-Aviv 61033 Press Release, August 31, 2004 THE WAY OUT: ONLY BY STARTING TO TALK [The following is the translated press release sent to the Hebrew media] weiter
A nation of prisoners by Gideon Levy If for Israelis "the whole nation is an army," for the Palestinians the whole nation is a prisoner: Like the experience of military service for us - the experience of prison in the Palestinian ethos is the formative and unifying experience. Both serving in the military and spending time in prison are perceived as a model of values, a sacrifice for the sake of the homeland. The two experiences are connected to the sanctified violent struggle in the two societies. weiter
Uno-Beauftragter wirft Israel Apartheid-Politik vor Schwere Vorwürfe hat Uno-Sonderberichterstatter Dugard gegen die israelische Regierung erhoben. Diese kontrolliere die Palästinensergebiete mit einem Regime der Apartheid. Dieses sei schlimmer als früher in Südafrika. weiter
Linktipp: HELFEN SIE MIT UND RUFEN SIE AN! PLEASE CALL, FAX OR E-MAIL THE NUMBERS BELOW AND DEMAND THAT THE VIOLENCE AND HUMAN RIGHTS VIOLATIONS STOP IN NABLUS! weiter
Wie Mäuse in der Falle Palästinenser unter dem neuen israelischen „Trennungsplan“ Jamal Juma, 9.1.05 Palästina war wieder einmal in den Schlagzeilen der westlichen Mainstream-Medien. Die Vorbereitungen, die zu den Wahlen am 9. Januar führten, haben jedem genug Stoff zum Veröffentlichen gegeben - bzw. gaben den Medien genug Nachrichten, um das, was sich tatsächlich vor Ort entwickelt, zuzudecken. Doch ist die augenblickliche Situation vor Ort eine Situation, die, wenn sie nicht beizeiten gestoppt wird, die Zukunft des palästinensischen Volkes mehr beeinflussen wird, als es jeder Wahlprozess tun kann. weiter
Wahl von Israels Gnaden Die Kontrollpunkte zur Westbank und Einschränkungen für die Kandidaten erschweren die Abstimmung über einen Arafat-Nachfolger von Gemma Pörzgen (Ramallah)Zweimal am Tag muss Samia Abdullah über den israelischen Kalandia-Checkpoint. Morgens auf dem Weg zur Arbeit ging es noch reibungslos in Richtung Ramallah. weiter
Let 'em starve to death By Yitzhak Laor Ha'aretz, August 18, 2004 Israel equating the Palestinian prisoner strike with a security risk is part of a pattern that does not necessarily have anything to do with such a risk or with terror. The existence of the Palestinians is the problem in that equation. It is enough to see the attitude in the news reports toward the strike to understand that the only problem, as far as the Israeli establishment is concerned, is how to break the strike. As far as they are concerned, the Palestinians can "starve to death," said the public security minister, who immediately orders his lackey, Chief Warden Yaakov Ganot, to confiscate cigarettes. After all, the hunger strikers will break immediately if the cigarettes are taken away. There is no more colonial an image than that. They are not fighting for their freedom, they are fighting to destroy us, even inside their cells, in their chains. weiter
Campaign for the Rights of Political Prisoners Need your Support! Palestinian Political Prisoners in Israeli Prisons Begin Hunger Strike TodayTo all Friends and Supporters of Human Rights around the World: The Committee for the Families of Political Prisoners and Detainees in the West Bank, representing 7,500 political prisoners currently in Israeli prisons, is seeking the support of the international community in its campaign against the gross violations of their rights that the prisoners are enduring and against the appalling conditions under which they are being detained. Political prisoners in Israeli prisons will be commencing a hunger strike on Sunday, August 15, 2004 to protest their conditions. weiter
Wenn es umgekehrt wäre ... Gideon Levy, 18.7.04. Ha’aretz Was würde geschehen, wenn ein palästinensischer Terrorist am Eingang einer Wohnung in Israel eine Bombe explodieren ließe und so den Tod eines alten Mannes im Rollstuhl verursachen würde, der später unter den Trümmern des Hauses gefunden wird. Das Land wäre zu tiefst geschockt. Jeder würde über die scheußliche Grausamkeit des Aktes reden und über den, der ihn ausgeführt hat. Der Schock würde sogar noch größer sein, wenn bekannt wird, dass die Frau des Toten noch versucht hat, den Terroristen davon abzubringen, das Haus in die Luft zu sprengen, da sie ihm sagte, es seien noch Menschen drin. Aber es war umsonst. Die Boulevardpresse würde mit der üblichen, sofort ins Auge fallenden Schlagzeile kommen: „Mit Rollstuhl lebendig begraben“ – die Terroristen würde man als „wilde Tiere“ brandmarken. weiter
Es ist die Besatzung, Dummkopf! Jeff Halper * ( Jerusalem Times, 16.7.04) Die israelische Reaktion auf das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs, die Legalität der Mauer ( „Trennungsbarriere“) betreffend, war genau so voraus zu sehen wie das Urteil: absolute Ablehnung von beidem, dem vorzüglichen Urteil selbst und auch der fundamentalen Autorität des ICJ, überhaupt eine Meinung zu äußern weiter
Das Monster wird bemalt weiter
Linktipp: IMI-Analyse 2004/01 weiter
Gandhi's grandson to kick off unarmed Palestinian campaign By Amira Hass, Haaretz Correspondent weiter
Zwei Berichte über das Rafah-Massaker von Amira Hass weiter
