"Präventivmaßnahme" oder die Geschichte eines potentiellen "Terroristen" von B. Michael, ZNet Deutschland 26.12.2005 Abu-Daoud wurde vor kurzen 40. Er ist ein aufrechter Mensch mit freundlichen Augen. Er muss in seiner Familie 8 Mäuler füttern, und bis vor kurzem konnte er sich mühsam am Qalandia-Kontrollpunkt durchschlagen. In den Jahren vor der Intifada arbeitete Abu Daoud im israelischen Teil von Jerusalem. Das waren gute Jahre. Seine Augen werden traurig, wenn er sich an die 150 Schekel erinnert, die ihm sein Chef schenkte, als eines seiner Kinder geboren wurde. Einmal wurde er sogar mit allen Angestellten zu einem Wochenende ins Dan Hotel eingeladen. Das war ein gutes Leben. weiter

Organisationen widersetzen sich der EU Geheimhaltung Mehr als 30 jüdische und palästinensische Organisationen widersetzen sich der EU Geheimhaltung, Presseaussendung der "Europäischen Juden für gerechten Frieden" weiter

Staatsanwalt: Shin Bet*) glaubt nicht mehr daran, dass Fahima eine Bedrohung darstellt, von Zvi Harel, Haaretz Korrespondent, Haaretz Service und Reuters, letzte Meldung vom 30/11/2005  - 19:29 Uhr Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Rechtsanwälte der Verteidigung haben am Mittwochmorgen verkündet, dass sie zu einer Übereinkunft gekommen seien und, falls das Gericht es zuließe, eine Abmachung befürworteten, die das Ende der gerichtlichen Schritte gegen die pro-palästinensische Aktivistin Tali Fahima, eine israelische Jüdin, bedeuten könnte. weiter

Gebt Arafat die Schuld - zum ersten Jahrestag des Todes von Jassir Arafat von Ramzy Baroud, ZNet 19.11.2005 Ursprünglich hieß es, nachdem Arafat - das "Hindernis" für den Frieden - nun verschwunden ist, werde der arabisch-israelische Friedensprozess wieder aufleben, aber die Ereignisse vor Ort strafen dieses Szenario Lügen. Seit einem Jahr ist der mächtige Palästinenserführer tot. weiter

Die Welt schweigt zu Israels Abu-Ghraibs-Gefängnissen, Al-Jazeera, 13.11.2005 Israel hält über 8000 Palästinenser in seinen Gefängnissen fest. Seit die palästinensische Intifada vor 5 Jahren ausbrach, wurden 35 000 Palästinenser, einschließlich 3000 Kinder von den Israelis verhaftet  - nach MIFTAH, einer palästinensischen Friedens- und- Menschenrechtsgruppe. Die Palästinenser haben wiederholt das Internationale Rote Kreuz (IRCS) darum gebeten, die israelische Regierung unter Druck zu setzen, um die Gefangenen in Israels Gefängnissen zu schützen, da die meisten, wenn nicht gar alle, ohne Verurteilung oft für lange Zeit festgehalten werden. weiter

Gebrochene Knochen und zerbrochene Hoffnungen von Amira Hass, Haaretz, 4.11.05 Für die Palästinenser wird Yitzhak Rabin zunächst als jemand erinnert, der den Soldaten die Instruktion gegeben hat, ihnen Arme und Beine zu brechen, als sie 1987 mit dem Volksaufstand gegen die israelische Besatzung begannen. weiter

Sechs Israelis erhalten die Organe des erschossenen Jungen Ahmed aus Jenin, Amos Harel und Arnon Regular, Haaretz, 7.11.05 Die noch funktionierenden Organe eines palästinensischen Jungen, der von israelischen Soldaten - irrtümlicherweise - erschossen wurde, sind in die Körper von sechs Israelis transplantiert worden, nachdem die Familie seine Organe gespendet hat, "um des Friedens zwischen beiden Völkern willen", berichtete Radio Israel. weiter

Sie schießen auch auf Kinder.  Bericht von Victoria Buch/Juliano Mer-Khamis*,  Samstag, 5. November 2005 Ahmad Khatib, 11 Jahre alt, spielte gerade mit seinen Freunden in den Gassen des Jenin Flüchtlingslagers, als die israelische Armee (IDF) im oberen Stadtteil mit ihrer täglichen Routine, in Häuser einzubrechen und Menschen zu verhaften, beschäftigt war. weiter I english

AMNESTY INTERNATIONAL Public Statement AI Index: MDE 15/051/2005 (Public) News Service No: 269 7 October 2005 Israel/Occupied Territories: Prolonged closure of the Gaza-Egypt border and arbitrary restrictions to freedom of movement should be lifted Amnesty International is concerned at the continued closure of the Rafah crossing between the Gaza Strip and Egypt, as a result of which some one and a half million Palestinians who live in the Gaza Strip are denied the possibility to travel. weiter

Talent zum Zerstören von Amira Hass in Ha'aretz / ZNet Deutschland 22.09.2005 "Wenn du etwas siehst, das wie Rafah aussieht, dann weißt du, dies war eine Siedlung." In dieser Weise erklären Leute aus Gaza ihren Freunden, die zum ersten Mal in ihrem Leben oder das erste Mal nach vielen Jahren den Bereich von Siedlungen betreten. Das ist natürlich eine Übertreibung, weil man das wilde Zerstören eines (pal.) Hauses innerhalb von 10 Minuten und manchmal in noch kürzerer Zeit nicht mit dem Zerstören vergleichen kann, dass mit Entschädigung und großer Aufmerksamkeit für ein Haus verbunden ist, das überhaupt hier zu bauen, ein Verbrechen war. weiter

Das Haus, das zur Kriegszone wurde von Chris McGreal The Guardian / ZNet 04.10.2005 Die ersten Soldaten, die vor 5 Jahren an Khalil Bashirs. Tür im Gazastreifen kamen, erklärten ihm die neue Geographie seines Hauses in Begriffen, die ihm all zu bekannt waren. Sein 3-stöckiges Haus sollte wie die Westbank eingeteilt werden mit Gebieten über geteilte Sicherheitskontrolle und verwaltete Kontrolle. weiter

Brief der Frauen in Schwarz (Wien) an den Botschafter der Vereinigten Staaten 12. September 2005 Your Excellency, We should like to inform you that last Thursday, 8 September 2005, at the Consulate of of the United States of America, a solidarity vigil of Women in Black (Vienna) and Friends was held in support of Cindy Sheehan, the mother of a soldier, Casey, who was killed during his term of duty in the occupation of Iraq. weiter

Die Israelische Apartheid und der Gaza-Abkopplungsplan von Mohammed Abed* ZNet 08.09.2005 Das Gebiet des historischen Palästinas ist die Heimat zweier Ethnien, der israelischen und der palästinensischen. Heute ist das gesamte Gebiet unter der vollständigen politischen und militärischen Kontrolle Israels, einem Staat, der sich so definiert, dass er nur den Interessen einer dieser Gruppen dient, anstatt jeder Person, welche unter seine politische Kontrolle fällt, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft. In seiner Geschichte hat Israel versucht seine militärische Macht zur Vertreibung von Nichtjuden aus dem historischen Palästina zu nutzen. weiter

Süchtig nach der Droge der Besatzung Akiva Eldar, Haaretz, 12.9.05 Die Qualen der Trennung vom Gazastreifen erinnern an die Inserate für Programme, die einem helfen „rauchend vom Rauchen loszukommen“. Seit 38 Jahren ist Israel so sehr von der Besatzung abhängig gewesen, dass - auch wenn ihm klar ist, dass der Schaden größer ist als der Nutzen - es schwierig ist, sich diese Droge abzugewöhnen. Selbst nachdem Israel den Rückzug seiner Bürger und seines Militärs vollendet hat, hat es die Besatzung nicht aufgegeben. Vielleicht werden Palästinenser so freundlich sein und eine Synagoge in dem Gebiet stehen lassen – als Erinnerung an die Besatzung, wie eine Zigarette für Notfälle. Und warum sollten sie nicht damit einverstanden sein, dass Israelis sie bei der Rückkehr aus dem Ausland weiterhin begrüßen? weiter

Das wirkliche Entwurzeln findet in Hebron statt. Gideon Levy, Haaretz 11.9.05 Israel kann so lange nicht als ein Staat betrachtet werden, der vom Gesetz regiert wird oder der eine Demokratie ist, solange wie in Hebron die Pogrome weitergehen. Ein Staat wird nach dem beurteilt, was in seinem Hinterhof vor sich geht. Und im Falle der „Stadt der Patriarchen“ ist es ein besonders finsterer Hinterhof. Es geht hier nicht um ein politisch-diplomatisches Problem, das die Existenz oder Nicht-Existenz einer speziellen Siedlung betrifft, sondern eher um das Wesen der herrschenden Regierungsform in Israel. Dieses Geschwür sollte sofort, bedingungslos entfernt werden, bevor sich die Bosheit noch mehr ausbreitet. weiter

Appell von Victoria Buch, Jerusalem 7.9.05 Ich muss zugeben, dass ich ziemlich überrascht war, als der Abzug der Siedler tatsächlich stattfand. Ich erwartete die übliche Reihe israelischer Provokationen, die dem üblichen palästinensischen Terror folgt, gefolgt von einer schweren israelischen Invasion im Gazastreifen mit der üblichen Propaganda: "Wir wollten ihnen alles geben - aber sie wollen uns nur ins
Meer werfen." weiter

Israel und Palästina in den Medien der USA und Europas Wann werden Palästinenser gleichberechtigt sein? Kathleen Christison, 26.8.05, Counterpunch, USA (Orginaltitel:“Don’t think of a Jewish State!- Can Palestine be put into the Equation?” “Wenn wir gewaltfrei demonstrieren, dann ist die Welt wenigstens mit uns,” sagte neulich ein junger palästinensischer Bewohner des Westbankdorfes Bilin zum britischen Journalisten Graham Usher. „Wenn wir mit Gewalt Widerstand leisten, ist sie nicht mit uns“. weiter I english

Presse-Erklärung, 28.August 2005 Europäische Delegation ruft Europäische Union und EU-Mitgliedstaaten auf, Israel zur Rechenschaft zu ziehen. Jerusalem. Vom 22. bis 28. August 2005 führte eine europäische Delegation ehemaliger Minister aus den Niederlanden, Irland und Deutschland sowie ein hochrangiger ehemaliger Botschafter Frankreichs eine Informationsreise nach Israel und Palästina (d.h. in die besetzten palästinensischen Gebiete) durch. Der Delegation gehörten ferner fünf Vertreter europäischer Zivilgesellschaften an. Delegationsleiter war Professor Andreas van Agt, 1977-1992 Premierminister der Niederlande. weiter

Apartheid und die Mauer: Zwei überwunden geglaubte WELT-ÜBEL feiern Wiederauferstehung Die Apartheid-Mauer zwischen Israel und Palästina - Von Rupert Neudeck / GRÜNHELME 29. August 2005 Da war sie wieder, die Aktualitätsterror-Demonstration. Nach dem einwöchigen Besuch in Palästina und Israel sind wir für eine Pressekonferenz im Ambassador Hotel in Jerusalem angemeldet für die Medien. Aber eine Stunde vorher platzt die Nachricht herein von dem Versuch des Selbstmordanschlags eines Palästinensers in Beer Sheva. Schon sind alle Journalisten dort in Beer Sheva, auch die palästinensische Autonomiebehörde hat eine
Pressekonferenz angesetzt. weiter

Firma HUMANIC Geschäftsleitung ...In der Anlage finden Sie einige Informationen über Caterpillar Inc. Es ist Ihnen vermutlich nicht bekannt, dass die Caterpillar Inc. Bulldozer zur Ausübung von Kollektivstrafen gegen die palästinensische Zivilbevölkerung in den besetzten palästinensischen Gebiete dienen... weiter

UNTERSTÜTZUNGSERKLÄRUNG FÜR CINDY SHEEHAN Wir, die Teilnehmerinnen der "International Conference of Women in Black", gratulieren Dir zu Deiner couragierten Mahnwache in Crawford, Texas. Du bist Beweis dafür, dass eine kummervolle Mutter grössere Kraft hat als Präsident Bush und seine Kriegsmaschinerie. weiter I english

Das Gaza-Fiasko beobachten – eine Schande für alle Jennifer Löwenstein, Counterpunch, 17.8.05 Vor den Medien aller Welt findet gerade ein großer Zirkus statt. Es ist die gut inszenierte Evakuierung von 8000 jüdischen Siedlern aus ihren illegalen Siedlungsheimen. Und sie wurde sorgfältig vorbereitet ....weiter

Wie wir GAZA verließen! Von Tanya Reinhart, Yediot Aharonot,*18.8.05, (dt. Ellen Rohlfs) Wir werden nie mit Sicherheit erfahren, was sich im Februar 2004 im Ariel Sharons Gehirn abspielte, als er das erste Mal erklärte, dass er, ohne sich mit jemanden darüber zu beraten, bereit sei, die Siedlungen im Gazastreifen zu evakuieren. Aber wenn wir versuchen, alle Teile des Abzugplan-Rätsels zusammen zu setzen, dann ist das sinnvollste Szenario dasjenige, dass Sharon die ganze Zeit – wie auch früher schon – glaubte, er würde einen Weg finden,
um die Ausführung des Planes zu vermeiden. Das würde z.B. erklären, warum die Gaza-Siedler noch kein Entschädigungsgeld erhalten haben und warum fast keine Vorbereitung getroffen worden waren, sie in Israel aufzunehmen – laut der israelischen Tageszeitung Yedioth Aharonot vom 5. August 2005 (Wochenendbeilage). weiter

Offener Brief an Botschafter Dan Ashbel - Am Sonntag, dem 17. Juli bis Dienstag, den 19. Juli 2005 wurde der Prozess von Tali Fahima erneut aufgenommen. Er wird am 18. und 19. September d. J. fortgesetzt. Aus diesem Anlass ruft die "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost", gemeinsam mit ihren Schwesterorganisationen der "European Jews for a Just Peace", in vielen Ländern Europas öffentlich zum Protest auf. weiter

Marsch der 1000000 um die Besatzung zu beenden - Ende der Besatzung. Proklamation einer Absicht. "End the Occupation" ist eine unabhängige Organisation, die eine weltweite Bewegung von Menschen repräsentiert, die die sofortige Beendigung der Besatzung in Israel
verlangt und beabsichtigt, diese Forderung mit Hilfe friedlicher Mobilisierung und
Aktionen zu verwirklichen. weiter I english

Beschäftigt sich Chirac damit? Von Amira Hass, Haaretz, 3.8.05 (dt. Ellen Rohlfs) Eine europäische Journalistin wurde darum gebeten, etwas über die Mauer zu schreiben, die Anata in ein abgeschlossenes Getto innerhalb Jerusalem verwandelt. Es tut mir leid, sagte sie, der Herausgeber der Zeitung ist nur am Abzug (der Siedler aus dem Gazastreifen) interessiert. Die Zeitung hat alles: beschwingte Nachrichten, eine Menge Aktionen, Juden verfluchen Juden, Juden schlagen Juden. Die sich wiederholenden Details über den Schaden, den die Mauer anrichtet, langweilt nur. (Das ist die eine Seite der Medaille) weiter

Tali Fahima - Giving up the Privileges von Smadar Ben Natan*, Haokets, 26.7.2005; englische Übersetzung aus dem Hebr. von Daniel Breslau; deutsche Übers. ts Tali Fahima trat erstmals in die Öffentlichkeit als sie von den Medien interviewt wurde  und ihre Absicht bekanntgab, dass sie als "menschliches Schutzschild" - "Human Shield" - für Zakaria Zubeidi dienen wolle, der zu diesem Zeitpunkt als Leiter der El Aksa Martyrs Brigaden im Flüchtlingslager Jenin "die Nummer Eins der Gesuchten im Raum Jenin" war. Sie gab diese Erklärung im März 2004 ab, nach dem dritten Versuch des israelischen Militärs (IDF) Zubeidi zu ermorden. weiter I english

Das Dorf neben der Siedlung ist ungesetzlich oder Israels Liebe zum Gesetz Amira Hass, 27.07.05 „Ich wurde hier geboren. Hier in Khirbet Tana, und ich erbte das Land von meinem Großvater. Ich bin ein Hirte und habe eine zehn-köpfige Familie. Wir sind alle Hirten. Die Herden sind unsere Lebensgrundlage. Im Juni ging ich nach Beit Furik, weil die Schafe die Sommerhitze hier in Khirbet Tana nicht ertragen. weiter

Warum brauchten sie so lange? Leserbrief an Haaretz, Juli 2005 Es ist einfach herzzerbrechend, ständig davon zu lesen, wie israelische Behörden Häuser in Schutt verwandeln. Es ist ein Akt der Barbarei – und alles im Namen der Aufrechterhaltung des jüdischen Charakters des israelischen Staates. Es ist eine Methode, die eher unter dem Namen „ethnische Säuberung“ bekannt ist. weiter

Bericht einer Gerichtsverhandlung in Israel: Tali Fahima Ein Brief aus Israel Von Jakob Katriel, 23.Juli 2005 An alle, die die internationale Petition zur Freilassung von Tali Fahima aus der Einzelhaft unterschrieben haben. Ich habe das Gefühl, dass ich Euch/Ihnen einen aktuellen Bericht schulde zum Stand der noch andauernden Schikanen gegenüber Tali Fahima, einer israelischen Friedenaktivistin, die den Mut hatte, die Kriminalität der israelischen mörderischen Praktiken gegenüber den Palästinensern aufzudecken und die rassistische Entmenschlichung der Palästinenser in allen Teilen des unterdrückerischen Besatzungssystems zu kritisieren. weiter

„Höre Israel!“* – Höre Europa! Ellen Rohlfs Ein palästinensisches Dorf wurde zerstört - nicht 1948 – nicht 1967 Nicht im Laufe kriegerischer Auseinandersetzungen. Kein Rachefeldzug – keine Vergeltung weiter

Rede der Frauen in Schwarz (Wien) bei der Mahnwache am Ballhausplatz, Freitag, 8. Juli 2005 9. JULI 2005  EIN JAHR NACH DER VERURTEILUNG DER APARTHEID MAUER IN PALÄSTINA DURCH DEN INTERNATIONALEN GERICHTSHOF: DER MAUERBAU GEHT WEITER! THE WALL MUST FALL! In Palästina geht der Widerstand der Bevölkerung gegen die Apartheidmauer und die Besatzung auf den Strassen und in den Dörfern weiter. Massendemonstrationen werden auf dem konfiszierten und durch Mauer und Siedlungsexpansion zerstörten Land abgehalten. weiter

In jedem Israeli ein Siedler von Amira Hass - Ha'aretz Die Jagdsaison ist auf ihrem Höhepunkt – die Siedler sind ihre Beute. Sie sind in einem Maße zum Ziel der Medienkritik geworden, dessen man sich kaum erinnern kann. Sie werden dafür kritisiert, dass sie ihre Kinder zur Straßenblockade schicken, dass sie Soldaten schlagen und verfluchen, fürs Verschwinden-lassen der blau-weißen Bänder an PKWs (zuweilen auch der Antennen), fürs Besetzen eines palästinensischen Hauses in Muasi und fürs Steinewerfen auf einen palästinensischen Jugendlichen. weiter

Newsletter Juni 2005 der Frauenorganisation für politische Gefangene (Women's Organization for Political Prisoners - WOFPP) Tel Mond (Hasharon) Gefängnis Unter den 400 palästinensischen politischen Gefangenen, die Anfang Juni von der israelischen Regierung entlassen wurde (das war die zweite und letzte Gruppe der Gefangenen, die - gemäß dem Sharm-Abkommen - freigelassen wurden) waren keine Frauen. Heute sind es ungefähr 8000 palästinensische politische Gefangene, unter ihnen etwa 120 Frauen. 33 weibliche Gefangene nahmen an den Immatrikulationsprüfungen teil. weiter I english

AUFRUF AN DIE AKADEMIKER/INNEN ISRAELS Wir verbreiten diese Erklärung unter europäischen Verbänden und Vereinigungen von Wissenschaftlern und Lehrenden. Wir bitten eindringlich alle, die auf ihrer Basis mit uns ihre israelischen Kolleginnen und Kollegen zur Unterstützung eines baldigen Endes der Besatzung aufrufen wollen weiter

Ariks Horrorschau von Uri Avnery, uri-avnery.de, übersetzt von: Ellen Rohlfs; ZNet Deutschland 02.07.2005 Alle Welt sah den Horror im Fernsehen: ein palästinensischer Junge liegt bewusstlos am Boden. Ein israelischer Soldat beugt sich gerade über ihn und weiß nicht, was er tun soll. Ein Siedler kommt von hinten und wirft einen Stein an den Kopf des verwundeten Palästinensers. Ein anderer Siedler lässt von oben einen großen Stein auf ihn fallen - aus null Entfernung. Ein bärtiger Sanitäter, auch ein Siedler, nähert sich dem verwundeten Jungen, zögert und geht weg, ohne ihn zu behandeln. Eine Gruppe Siedlerjungen und -mädchen folgen ihm schreiend: "Lass ihn sterben! Lass ihn sterben!" weiter

Bewohner der Westbank führen kreative gewaltfreie Demos durch oder Die palästinensischen Gandhi-Anhänger Mohammed Daragmeh, Middle East Times, 21.6. 05 Als der Abend des 9.Juni nahte, bereiteten sich Internationale und israelische Unterstützer mit den Bewohnern von Bil’in für eine Konfrontation nach dem Abendgebet vor: Handschellen für die Demonstranten, um die Behauptungen der Soldaten, sie würden in diesem friedlichen Dorf mit Gewalt konfrontiert werden, zu widerlegen; und Ballone mit Hühnermist gefüllt, um sie auf Soldaten zu werfen, die die friedliche Demonstration wahrscheinlich angreifen werden. weiter

Der Rückzug ist (nur) ein Vorspiel zur Annexion von Avi Shlaim*, Guardian, 22.6.05 (dt. Ellen Rohlfs) Condoleezza Rice begrüßte die Übereinkunft zwischen Israel und der palästinensischen Behörde, die Häuser der 8000 jüdischen Siedler in Gaza abzureißen, als historischen Schritt auf dem Weg zum Frieden. Dies ist ein dummes Statement von einem der geistlosesten US-Außenminister in der Nachkriegsära. Die amerikanische Außenpolitik pflegte gegenüber dem Nahen Osten mit doppelter Moral zu handeln: die eine gegenüber Israel, die andere gegenüber den Arabern. Um nur ein Beispiel zu geben: die USA bewirkten in Bagdad innerhalb von drei Wochen einen Regimewechsel, aber es gelang ihr nicht, eine einzige jüdische Siedlung in den besetzten Gebieten innerhalb von 38 Jahren räumen zu lassen. weiter

Israel rekrutiert palästinensische Kinder als Kollaborateure (Verteidigung der Kinder –International, Palästinensische Sektion, DCI-IP) Bericht von DCI-PS, 13.6.05 In den besetzten Gebieten versteht man unter einem Kollaborateur einen Palästinenser, der mit den israelischen Sicherheitskräften in den besetzten Gebieten oder in Israel zusammenarbeitet. Palästinenser als Kollaborateure zu rekrutieren, wird in den besetzten Gebieten als Teil der israelischen Politik der Kontrolle über die Gebiete und die Bevölkerung wahrgenommen. Die meisten Fälle von Kollaboration werden in den Verhörzentren und Gefängnissen gefunden, wo Gefangene unter extremen physischen und psychischen Druck gesetzt werden, um „mitzuarbeiten“. Palästinensische Kinder werden oft so unter Druck gesetzt. weiter

Lasst Manal frei! - Free Manal - update Sonntag, 19. Juni 2005 Women's Organization for Political Prisoners (WOFPP)* - Frauen-Organisation für politische Häftlinge (dt. ts) Zu unserem größten Bedauern ist Manal bisher noch nicht freigelassen worden. weiter I english

Ich werde niemals mehr schweigen von Manuela Dviri Am 9. Juni 2005 erhielt ich zusammen mit einem italienischen und palästinensischen Freund den Peres-Preis für Frieden und Versöhnung für das Projekt "Saving Children" (Kinder retten). Für die, die das Projekt nicht kennen: es wird von zwei Ärzteteams, einem israelischen und einem palästinensischen, geleitet. Sein Ziel ist, palästinensische Kinder in israelischen Krankenhäusern zu heilen (da die Heilung in Palästina natürlich oft nicht möglich ist). Es gibt auch palästinensischen Ärzten die Möglichkeit, sich in israelischen Krankenhäusern zu spezialisieren. In anderthalb Jahren konnten 1200 Kinder von ihren palästinensischen Ärzten zu diesem Projekt überwiesen werden. weiter

Die Eintausendneunhundertdreiundachzigste (1983.) Besatzungswoche (Week 1,983 of occupation)- Die wöchentliche Zusammenfassung vom 2. bis 8. Juni 2005 von Daniel Breslau Die Regierung verwandelt den "Jerusalem Day" in eine Feier der Judaifikation. Der Jerusalemtag, Sonntag, der 5. Juni, war die Gelegenheit zu einer Serie aggressiver Reden, die zu einer dauerhaften jüdischen Hegemonie und israelischen Herrschaft über die gesamte Stadt aufriefen, in der Tat die Aufforderung zur andauernden Verletzung internationalen Rechts. weiter I english

LINKTIPP: Israeli army attacks disabled demonstrators (AP/Emilio Morenatti) June 8 Bil'in Village Ramallah District The Israeli army's conduct reached an unprecedented low when Israeli soldiers attacked a demonstration of Palestinians who had been disabled by past Israeli army attacks. weiter

Presseaussendung von IWPS*) vom Donnerstag, 2. Juni 2005: In Marda wurden 500 Bäume abgeholzt, Demonstration steht bevor! In Marda wurden 500 Bäume abgeholzt - 20 km entfernt von der "Grünen Linie" - das macht die DorfbewohnerInnen umso entschlossener, am Samstag gegen die Mauer und die Siedlungsexpansion in diesem Gebiet zu demonstrieren.
Sie treffen einander am Samstag, dem 4. Juni um 10 Uhr vormittags im Zentrum von Marda, um entlang der Hauptstrasse der Siedler ("Siedler-Highway"), parallel zum geplanten Mauerverlauf , nach Kifl Hares zu marschieren. weiter / english

City to raze homes of 1,000 residents in East Jerusalem neighborhood by Meron Rapoport, Haaretz Correspondent, 31/05/2005 The Jerusalem Municipality has begun proceedings to raze 88 buildings housing some 1,000 residents in the Silwan neighborhood, to "restore the area to its landscape of yore," according to the city engineer, Uri Shetrit. The demolition, if it goes ahead, will be among the largest to take place in East Jerusalem since 1967. weiter

Fanatische Siedler in Hebron Akiva Eldar, Haaretz ( 22.5.05) Selbst der harte Kern der Linken hatte ein Problem, als der fromme, gottesfürchtige Prof. Yehashahu Leibowitz die Siedler „Judäo-Nazis“ genannt hat. Weniger als 30 Jahre später wurden diese Worte des Professors als Graffiti an einer Mauer in der jüdischen Enklave Hebrons in die Realität umgesetzt. Vor ein paar Wochen fing die Photolinse des Photographen Shabtai Gold neben dem Davidstern den Satz ein: „Die Araber in die Krematorien!“ Seitdem hat jemand die schockierende Inschrift verwischt. Nicht weit davon entfernt schrieb jemand auf eine andere Mauer: „Araber = Untermenschen“. weiter

Im Schatten von Gush Kativ Gideon Levy, Haaretz, 20.5.05, Nur in Sarajewo habe ich solch große Zerstörung gesehen. In Sarajewo und in Rafah. Ein Stadtteil nach dem anderen, in dem es kein einziges Haus gibt, das nicht beschädigt wurde, keine Wohnung, die nicht aufgerissen, keine einzige Mauer ohne Einschusslöcher wie Pockennarben. Bewohner, die in Gebäudeskeletten leben, nachdem ihre früheren Wohnungen zerstört wurden. Da gibt es Familien, die seit Jahren nachts im Hof eines Krankenhauses Schutz finden, weil sie Angst haben, in ihren Häusern beschossen zu werden. Flüchtlinge – zum zweiten oder dritten Mal, deren elende Flüchtlingshütte sogar zerstört wurde. Traumatisierte Kinder, die sich noch nicht an die verhältnismäßige Ruhe der letzten Wochen gewöhnt haben. weiter

IDF zerstört das einzige Haus des Dorfes Halt-El Thabit HEBRON, Westjordanland: Am Morgen des 22. Mai 2005 zerstörten um 9.30 Uhr in dem kleinen Dorf Halt-El Thabit - Massafer-Jatta-Gebiet in South Hebron Hill - drei IDF-Jeeps und zwei Planierraupen das einzige Haus des Dorfes. Die Zerstörung war illegal; kein Zerstörungsbefehl war der Familie vorgelegt worden, die ihr Haus innerhalb von fünf Minuten verlassen musste und dabei versuchte, so viele Habseligkeiten wie möglich mitzunehmen. Die elfköpfige Familie war Augenzeuge bei der Zerstörung ihres eigenen Hauses, ohne etwas dagegen tun zu können. weiter

ICAHD: Jerusalemer Stadtverwaltung beabsichtigt die Zerstörung von 88 Häusern in Ostjerusalem, WAFA Palestine News Agency JERUSALEM, 24. Mai 2005 (WAFA): Das israelische Komitee gegen Hauszerstörungen (Israeli Committee Against House Demolitions = ICAHD) berichtete, dass die israelische Stadtverwaltung von Jerusalem beabsichtige, im Gebiet el-Bustan des Dorfes Silwan - Ostjerusalem - 88 Häuser zu zerstören. weiter

90. (Neunzigster) internationaler Friedensaktivist wird von Israel abgeschoben, International Solidarity Movement, 16. Mai 2005, Das israelische Innenministerium hat neuerlich einen Deporationsbefehl gegen einen internationalen Friedensaktivist angeordnet. weiter

Das Schweigen der Waffen und das Einstellen der Angriffe beider Seiten sind lebensnotwendig für alle, Brief aus Palästina von Dr. Sumaya Farhat-Naser, Birzeit Brief aus Palästina, Dr. Sumaya Farhat-Naser 14. April 2005 Liebe Freunde, Seit Wochen nehme ich mir vor zu schreiben, doch wünschte ich mir ständig, es passiere etwas, worüber ich mit Freude berichten könnte. Ich bin es leid, über Trauer und Elend zu berichten. Die hohen Erwartungen, jetzt gehe der Friedensprozess weiter, zerschlagen sich, weil die Vereinbarungen vom Sharm el Sheik Gipfel nicht umgesetzt werden. weiter

Wir haben es weit gebracht von Sophia Deeg, Freitag 20 - 20.05.2005 - 40 JAHRE DEUTSCH-ISRAELISCHE BEZIEHUNGEN - Verdienen nicht auch die Palästinenser unsere "besondere Aufmerksamkeit"? Die offiziöse Zeitung "Das Parlament" (Herausgeber: Deutscher Bundestag) und deren Beilage "Aus Politik und Zeitgeschichte" (Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung/BpB) bieten zum 40. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Israel einen aufschlussreichen Einblick in die moralische und intellektuelle Verfassung der politischen Klasse in Deutschland. weiter

Newsletter May 2005 of Women's Organization for Political Prisoners (WOFPP) All the women Palestinian political prisoners are now held in Hasharon prison (Telmond), after the prison authorities have moved the last group of women from Neve Tirza to Hasharon prison, except Tali Fahima.. In many cells in Telmond the windows are covered 24 hours a day, and there is no light and no fresh air. In Hasharon Prison there are 115 women, among them six administrative detainees and 16 minor girls. There are about five women in various detention centers.  weiter I english

Die Toten unter uns von Gideon Levy, Ha'aretz / ZNet Deutschland 16.05.2005, übersetzt von Ellen Rohlfs. Die Tage des Gedenkens liegen hinter uns. Nachdem der Toten des Holocaust gedacht wurde und auch derer, die in Israels Kriegen umgekommen waren, ist es nun an der Zeit, an die zu denken, die die nächsten Opfer sein werden. Sie leben unter uns. Das Schicksal der nächsten Opferrunde ist fast besiegelt. Dies wird der letzte Sommer für die Frau mit der Einkaufstasche sein, die den Bus besteigt oder für den Soldaten an der Bushaltestelle, für den Teenager in der Fußgängerzone, für den Großvater, der seine Enkel besuchen will oder für den Fremdarbeiter im Zentralbahnhof. weiter

Die Besatzung outsourcen (an einen externen Dienstleister übergeben) von Neve Gordon*), ZNet Deutschland 09.05.2005, übersetzt von Ellen Rohlfs Israel ist der Schlüssel zum Verständnis von Präsident George W. Bush's Strategie im Irak. Es geht nicht darum, dass es irgendwelchen Einfluss auf den Entscheidungsprozess hatte, der zum 2. Golfkrieg führte, vielmehr hat die augenblickliche US-Regierung das Modell der "demokratischen Besatzung" (wie die frühere Knessetabgeordnete Tamir Gozanski (Hadash) dies vor kurzem genannt hat) übernommen, die Israel in der Westbank und in Gaza entwickelt hat. weiter

Nahostfriede vom Mon, 9 May 2005 14:33:59 +0200 (MEST) RUNDSCHREIBEN NR. 1 der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost (Österreich)" und der "Frauen in Schwarz (Wien)" ZUR GEGENWÄRTIGEN LAGE IN ISRAEL-PALÄSTINA (APRIL 2005) Gegen Unrecht kann man nicht kämpfen, indem man darüber schweigt weiter

57. Jahrestag der NAKBA ! (15. Mai 2005) Am 15. Mai 1948 wurde der Staat Israel in Palästina ausgerufen. Die Gründung des Staates Israel bedeutete für die arabische Bevölkerung Besatzung mit systematischer ethnischer Säuberung und gewaltsamer Vertreibung. Fazit: Zehntausend ermordete und mehr als 4 Millionen vertriebene Palästinenser. weiter

Der palästinensische Gandhi Ran HaCohen, 2.5.05 „Wo ist der palästinensische Gandhi!“ ist eine übliche Frage, besonders im Ausland. Man wird diese Frage nicht oft in Israel hören ( und dann höchstens mit dem unvermeidlichen, selbstgerechten Achselzucken) Denn nach allem betet die israelische Kultur selbst die Gewalt an. Das semantische Feld „Krieg“ ist das umfangreichste in der modernen hebräischen Sprache mit Militarismus als Staatsreligion und mit der volkstümlichen Weisheit, die in Faustregeln ausgedrückt ist , wie „Wo mit Gewalt nichts erreicht wird, versuche mit mehr Gewalt!“ weiter

Checkpoints im März oder Was Sharon unter Erleichterung von Restriktionen versteht ein Bericht von Machsom Watch (Victoria Buch) MachsomWatch Zusammenfassung - März 2005Erleichterung von Restriktionen - Wo? Für wen? Wann? Eine Hochzeit und ein Begräbnis
Die Armee hat ihre Sicht auf die Ortschaft Budrus trainiert, seitdem deren EinwohnerInnen Teile des "Trennungszauns" zerstört haben. weiter

02.05.2005, 16:54 Uhr Hochschule in Ariel wird Universität ARIEL (inn) - Die Hochschule in der jüdischen Siedlung Ariel in Samaria erhält Universitäts-Status. Das entschied das israelische Kabinett am Montag. Bei der Abstimmung votierten 13 Minister für den Vorschlag, 7 stimmten dagegen. Dabei hielten sich die Vertreter des Likud-Blockes von Premierminister Ariel Scharon an dessen Linie der Unterstützung. Die Mitglieder der Arbeitspartei wandten sich wie Vizepremier Schimon Peres gegen den Vorschlag. weiter

Und sie schwiegen still, und antworteten ihm kein Wort (Isaias, Kapitel 36, Vers 21) von Nurit Elhanan-Peled*, Jerusalem am 28.4.2005 "Die Plünderungen werden augenblicklich nach der Evakuierung beginnen. Einer wird ein Fenster, der andere eine Tür nehmen." Diese rassistische und boshafte Äußerung - so wie sie vor einigen Tagen veröffentlicht wurde - kam aus dem Mund des Mannes, der an der Spitze des Staates Israel steht, sie war als reine Verhetzung beabsichtigt und um Hass und Verachtung gegenüber jenen zu schüren, mit denen der Staat Israel wirklich Frieden schließen soll. weiter

iwps.info April 2005 Schwerkranker verhaftet, ... gefesselt im Krankenbett Hannah, IWPS, 25.4.05, übersetzt und gekürzt von Ellen Rohlfs Am Donnerstag (21.4.05) wird der 31 jährige Jaber aus dem Krankenhaus in Nablus entlassen, wo er 5 Tage verbracht hat und wo eine virale Meningitis diagnostiziert wurde. Am Huwara-Checkpoint wird er um 12 Uhr 30 festgehalten und als die Soldaten nachts um 10 Uhr den Checkpoint schließen, wird er verhaftet. weiter

Noch ein Aufruf zum Boykott Shamai Leibowitz, Die Ermordung des früheren Ministerpräsidenten Rafik Hariri hat zu einer Explosion der „Volksmacht“ auf den Straßen Beiruts geführt, auf denen Tausende von libanesischen Bürgern für ein Ende der syrischen Besatzung ihres Landes aufgerufen haben. Dieser Aufruf hallte in anderen Hauptstädten wieder und wurde gefeiert - und nirgendwo mehr als in Washington. Doch gibt es im Nahen Osten noch eine andere Region, in der ein Kampf für das Ende fremder Besatzung den Einheimischen nur Tod und Zerstörung gebracht hat. weiter

Die Geschichte zweier Demonstrationen Uri Avnery, 30.4.05 Vorgestern fanden zwei Demonstrationen im Abstand von nur etwa 50 km statt. Die eine fand bei der Siedlung Homesh statt, nicht weit von Jenin. Zehntausende von Siedlern und ihre Sympathisanten kamen, um gegen die geplante Evakuierung dieser Siedlung zu demonstrieren. Die Demonstranten schworen, die Entscheidungen der Regierung und der Knesset zu sabotieren. weiter

GUSH SHALOM: West Bank villagers threatened with imminent expulsion. International action alert After the background information follows a request for sending your protest letter (sample letter given) to an also given list of email and fax addresses. Included is the address of a website from where you can send faxes all over the world as a free internet-based service. weiter

Hinter der Nebelwand des Gaza-Abzugs Tanya Reinhart, Yedioth Achronot, 13.4. 2005 Sharon reiste wie ein Friedensheld in dieUSA, als ob er Gaza schon evakuiert hätte und nun nur noch einiges nachgearbeitet werden müsste. Was völlig aus der öffentlichen Tagesordnung verschwunden ist, ist das, was mittlerweile in der Westbank passiert. Die Medien fahren fort, uns mit der Unruhe der Evakuierung zu überfluten und mit der Nitzanim-Seifenblase. Aber bis jetzt besteht der Abzug aus dem Gazastreifen nur auf dem Papier. weiter

Nahostkonflikt: Einseitigkeit ist Medienprogramm Eine Studie britischer Wissenschaftler über die Berichterstattung zu Israel und Palästina Peter Ullrich
Was für Nachrichten kommen aus Israel? Meist keine guten. Und was verstehen die Leute, die diese Nachrichten im Fernsehen vorgesetzt bekommen? Meist nicht viel. So könnte man die Ergebnisse der vorliegenden Studie »Bad News from Israel« zur Berichterstattung über den Nahostkonflikt zusammenfassen. weiter

Bulldozer gehen weiter an Israel. Caterpillar-Aktionärsversammlung lehnte Untersuchung von Häuserzerstörungen in Palästina ab von Norman Griebel, in: junge welt vom 16.04.2005 Der weltweit größte Hersteller von Baumaschinen lehnt eine Untersuchung zum Einsatz der von ihm hergestellten Planierraupen zum Abriß palästinensischer Häuser ab. Auf der Jahreshauptversammlung der Aktionäre der Caterpillar Inc. war ein entsprechender Antrag in dieser Woche in Chicago abgelehnt worden. Dies meldete der arabische TV-Sender Al Dschasira im Zusammenhang mit einem Bericht über den Abriß zweier palästinensischer Häuser in der Stadt Anata am Donnerstag. weiter

UNO-Menschenrechtskommission verurteilt israelische Siedlungspolitik
Resolution verlangt sofortigen Stopp und Garantien für Schutz der palästinensischen Bevölkerung Genf/Jerusalem - Die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen hat den Bau israelischer Siedlungen in palästinensischen Gebieten verurteilt. Die am Dienstag in Genf mit 39 gegen 2 Stimmen angenommene Resolution verlangt von Israel den sofortigen Stopp der Besiedlung und Garantien für den Schutz der palästinensischen Bevölkerung. Bei der Abstimmung enthielten sich die Delegationen von zwölf Staaten. weiter

Ein Brief der „Europäischen Juden für einen gerechten Frieden“ ( EJJP) an Präsident Barroso, Präsident der EU-Kommission, 13. April 2005 Sehr geehrter Herr Präsident Barroso!Die „Europäischen Juden für einen gerechten Frieden“ (EJJP) befürworten die Mission von Herrn Leffler Ende April in Israel. Wir sind aber ernsthaft besorgt, dass die EU Israel wirtschaftliche Vergünstigungen für unbedeutende humanitäre Gesten anbietet. weiter

Warum sind sie Kollaborateure? Viktoria Buch, Jerusalem, 2.4.05 Das folgende Paradox wundert mich immer wieder. Warum unterstützt der größte Teil der Israelis die Besatzung? (wörtlich übersetzt: Warum sind sie Kollaborateure der Besatzung ?) Die meisten von ihnen sind überhaupt nicht begeistert vom Siedlungsunternehmen. Man hört sie oft sagen: „Ich unterstütze die Siedler nicht“, „Ich würde schnell - um des Friedens willen - die Gebiete aufgeben“. weiter

Offener Brief über den Status von Jerusalem. Peter Weiderud, Direktor der Kommission für Internationale Angelegenheiten des Ökum. Rates der Kirchen, WCC - ÖRK Genf, Schweiz 31. März 2005 Der Ökumenische Rat der Kirchen ist sehr besorgt über Aktionen der israelischen Regierung, die das Abkommen über einen gerechten Frieden sowohl für Israel als auch für Palästina bedrohen, durch vor Verhandlungen über den endgültige Status Jerusalems im Rahmen des Internationalen Rechts geschaffene Fakten. Dieser Brief wiederholt die Position des WCC - ÖRK in einer Sache von entscheidender Bedeutung. weiter

"Scharon hat seine Ziele nicht geändert." Gespräch mit Felicia Langer. Über das Oslo-Abkommen zwischen Israel und Palästina, den Friedensprozeß in Nahost nach der Konferenz von Sharm el Sheikh und die Strategie der israelischen Regierung. Die Fragen stellte Andreas Grünwald, in: junge Welt vom 02.04.2005; Wochenendbeilage* 1950 wanderte Felicia Langer mit ihrem Mann Mieciu nach Israel aus. weiter

Drama der Grenzpatrouille in Bil’in Kürzlich verbreitete die isr. Propagandamaschine in den Medien rosige Berichte über das New Age/ neue Zeitalter im Leben der Palästinenser und über die 5-Sterne-Bedienung, die sie nun an den Kontrollpunkten mit freundlicher Genehmigung unserer Armee erwarten wird. Bitte lest wie die New Age-Epoche in Bilin begonnen hat. Ofra Katz, Machsom Watch (24.3.05) berichtet: weiter

Israel hält die Politik der „Strangulierung“ im Gazastreifen aufrecht B’tselem* Itim und Haaretz, 29.3.05 Israel hält die Politik der „Strangulierung“ im Gazastreifen aufrecht und will seine Verantwortung für die Bewohner des Gazastreifens nach dem geplanten Rückzug nicht anerkennen, sagte die Menschenrechtsorganisation B’tselem in einem Bericht am Dienstag. (29.3.05) Der Bericht mit dem Titel „Ein großes Gefängnis“ dokumentiert Israels Menschenrechtsverletzungen und Verletzungen des internationalen Gesetzes im Gazastreifen. weiter

Ist Tul Karem befreit worden? Amira Hass, Haaretz, 23.3.05 „Nun, seid Ihr befreit worden?“ fragten wir einen Tul Karemer Bewohner, 52. „Man sagt es,“ antwortete er. Und so beschreibt er die Situation: „Die Kids ( bewaffnete Fatahjugend) laufen durch die Straßen, schießen in die Luft und glauben ihren eigenen Erklärungen, dass sie nun frei sind. Wenn die israelische Armee die Stadt wieder betreten will, wird sie es tun. Was ist denn nun anders geworden, wenn die Soldaten nachts kommen und wieder gehen? weiter

E-1: Das Ende eines lebensfähigen Staates Jeff Halper, ICAHD Der fatale Fehler in den meisten Analysen des israelisch-palästinensischen Konfliktes ist die Annahme, dass wenn die Palästinenser nur irgendwie einen eigenen Staat erhalten, dann wird alles gut sein. Einen Staat auf dem ganzen Teil der besetzten Gebiete ( nach der UN-Resolution 242), oder auf dem größten Teil der besetzten Gebiete ( nach Oslo, die Road Map und die Genfer Initiative) oder wenigstens auf der Hälfte der besetzten Gebiete (Sharons Vorstellung) – egal wie. Wenn es erst mal einen palästinensischen Staat gibt, wird der Konflikt vorüber sein. Dann können wir uns dem nächsten Thema der Agenda zuwenden. weiter

Ist es Apartheid? Moshe Machover, In den letzten Monaten gab es unter Opponenten der israelischen Unterdrückung und den Verteidigern der palästinensischen Rechte eine wachsende Tendenz, die israelische Politik gegenüber Palästinensern als „Apartheid“ zu bezeichnen.
Die „Trennungsmauer“, die Israel auf palästinensischem Land baut, wird oft als „Apartheidmauer“ verurteilt. Eine internationale Konferenz über Palästina am 5.12.04 in der Schule für orientalische und afrikanische Studien in London wurde von seinen Organisatoren betitelt: „Widerstand gegen die israelische Apartheid: Strategien und Prinzipien“. weiter

Gericht erklärt Rabbiner für schuldig, eine Hauszerstörung unterbrochen zu haben Das Jerusalemer Verwaltungsgericht verkündete am Dienstag im Falle des aus US-Amerika stammenden Rabbiners einen Schuldspruch. Er hatte versucht, Bulldozer daran zu hindern, ein illegal gebautes palästinensisches Haus in Jerusalem zu zerstören.
Die Ankläger jedoch baten das Gericht, den Schuldspruch fallen zu lassen und Rabbiner Arik Ashermann, aus Erie, Pensylvanien, stattdessen Gemeindedienst machen zu lassen. In diesem Fall wäre Ashermann nicht vorbestraft. Ashermann leitet die Rabbiner für Menschenrechte, die versuchen, die Zerstörung palästinensischer Häuser zu verhindern. weiter

Sich erinnern woran und wie? Uri Avnery, 19.3.05 Es war eine eindrucksvolle Feier: der UN-Generalsekretär, Präsidenten, Ministerpräsidenten und wichtige Persönlichkeiten aus 40 Ländern versammelten sich in Jerusalem, um das neue Holocaustmuseum von Yad Vashem einzuweihen - nur wenige Monate, nachdem die Mächtigen der Erde sich versammelt hatten, um der Befreiung von Auschwitz zu gedenken. weiter

Den Holocaust instrumentalisieren, um Kritik abzuwehren von Amira Hass; Haaretz, 16.3.05;
Die Menge der Weltführer, die das neue Holocaust Museum in Yad Vashem besuchten, bestätigen die starke Position Israels im Westen. Israel wird in den Heimatländern dieser Führer oft kritisiert, aber viele Israelis und Juden wollen – wie üblich – solche Kritik dem Antisemitismus zuordnen. Palästinenser und Leute vom linken Flügel, einschließlich Juden, werden entdecken, dass das Wissen über die israelische Besatzung in diesen Ländern dürftig und das Interesse der Öffentlichkeit dafür schwach ist. weiter

Die Zeiten der Jüdischen Agentur sind vorbei von Gideon Levy; Haaretz 13.3.05; (dt. Ellen Rohlfs) Ein Staat benötigt schon ein hohes Maß an Arroganz, um sich an die Bürger eines anderen Staates zu wenden, sie zur Emigration aufzufordern und zu behaupten, dass er eine höhere Lebensqualität biete. Ja, es ist sogar ziemlich unverschämt, da diese Behauptung einfach nicht stimmt. Es ist auch ziemlich viel Rassismus nötig, zur Einwanderung einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zu ermutigen, während man die Staatstore für andere auf Grund der ethnischen Herkunft schließt. Allein die Tatsache, dass solche Aktivität unter dem Deckmantel der Jüdischen Agentur stattfindet, lässt den Staat Israel nicht weniger verantwortlich dafür sein. weiter

Gewalt gegen Frauen Internationaler Frauentag im Europäischen Parlament am 8.März 2005
Rede von Nurit Peled-Elhanan, Israel: Danke, dass Sie mich zu diesem Tag hierher eingeladen haben. Es ist immer eine Ehre und ein Freude hier unter Ihnen zu sein. Doch hätten Sie diesmal nicht besser eine palästinensische Frau an meiner Stelle einladen sollen? weiter

Linktipp: 250 israelische Abiturienten wollen den Einsatz in den besetzten Gebieten verweigern. Ihnen drohen Haftstrafen. http://www.taz.de/pt/2005/03/15/a0123.nf/text.ges,1

Wallajeh: eine kurze, typische Geschichte jüdischer Siedlungstätigkeit - jetzt und andauernd von Meir Margalit, Israelisches Komitee gegen Hauszerstörungen (ICAHD), Februar 2005 Am Morgen des 18. Januar 2005 überfielen Sicherheitskräfte, die von Inspektoren des Innenministeriums und der Jerusalemer Stadtverwaltung begleitet wurden, das Dorf Wallajeh, erklärten es zum militärischen Gebiet und begannen mit einer Kampagne der Schikane und Zerstörung. Nach vier Stunden Verwüstung verschwanden sie wieder und hinterließen fünf zerstörte Häuser und 7 zerstörte Hühner- und Viehställe. weiter

Die nächsten Kreuzzüge von Uri Avnery, 5. 3. 2005 Vor vielen Jahren las ich das Buch "Der stille Amerikaner" von Graham Green. Seine Hauptfigur ist ein hochgesinnter, naiver, junger amerikanischer Geheimdienstler in Vietnam. Er hat von der Komplexität dieses Landes keine Ahnung, will aber seine Missstände beseitigen und Ordnung schaffen. Die Folgen sind verheerend. weiter

Es geht nicht um den Staat – es geht um die Befreiung Amira Hass, Haaretz, 2.3.05 Die Zurückweisung der ursprünglichen Zusammenstellung der palästinensischen Regierung letzte Woche vom palästinensischen Legislativrat wurde von einiger Aufregung begleitet, die die Tatsache verschleierte, dass es über den Sinn und Zweck der neuen Regierung keinerlei Debatte gab.weiter

Die Mauer beeinträchtigt die Gesundheit derMenschen in der Westbank BBC News Drei führende medizinische Organisationen stellten fest, dass Israels Mauer/ Barriere innerhalb der Westbank für 10 000 chronisch Kranke die Möglichkeit zu wichtiger medizinischer Behandlung blockieren. weiter

Ein Finger nach dem andern Uri Avnery, 26.2.05 Neun von Präsident Bushs in Brüssel geäußerten Wörtern haben nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Er rief zur Errichtung eines „demokratischen palästinensischen Staates mit territorialem Zusammenhang“ in der Westbank auf und fügte hinzu: „ein Staat auf einem zersplitterten Gebiet kann nicht funktionieren.“ weiter

Die Nachbarn auf der anderen Straßenseite Gideon Levy, Haaretz, 10. 2.05 Auf der einen Seite private Villen - auf der anderen Blechhütten. Sichere Straßen auf der einen Seite - auf der anderen Absperrung. Auf der einen Seite internationale Beachtung - auf der anderen völlige Nichtbeachtung: von den 8500 Palästinensern hat noch niemand gehört. weiter

Wieder einmal definiert Israel die Friedensbedingungen neu, von Ramzy Baroud*), in: ZNet 17.02.2005, deutsche Übersetzung von Andrea Noll, [Orginalartikel: "How Israel Is Once Again Redefining the Terms of Peace"] weiter

Guten Morgen, israelische Linke! Gideon Levy, Haaretz, 13.2.05 Guten Morgen, israelische Linke! Nach einem ewig langen Winterschlaf nehmen wir wieder Geräusche ihres Erwachens wahr. Nur wenn der Wind wieder einmal aus ihrer Richtung weht - nicht weil sie irgend etwas tat – wagt die außerparlamentarische Linke aus ihrer Kammer zu kommen, wo sie sich mehr als vier Jahre eingeschlossen hat. weiter

Linktipp: Health and the Wall: Human Rights and Art Launch of a joint Palestinian-Israeli-French campaign on the health impact of the Wall weiter

"Das Blut von Iman al-Hamas" von Amira Hass, in: Ha'aretz, 9. Februar 2005 Und das Blut von Iman al-Hamas - an welchen Händen klebt ihr Blut? Mit oder ohne 'bestätigte Tötungen', ermordeten die Soldaten von R.'s Einheit beim Girit Außenposten in Rafah, mit oder ohne R. die Dreizehnjährige, die an diesem 5. Oktober - bei hellem Tageslicht - mit ihrer Schultasche entlang
ging. weiter

Women`s Organization for Political Prisoners (WOFPP) Newsletter January 2005 HASHARON PRISON Zur Zeit sind etwa 90 Frauen im Hasharon Gefängnis inhaftiert, nachdem weitere 30 Frauen von Ende November 2004 aus Neve Tirza hierher verlegtworden sind. Als Folge der Ereignisse Ende November 2004, waren die Frauen 10 Tage lang ohne Elektrizität. Die elektrischen Geräte waren beschlagnahmt worden und die Frauen erhielten sie erst Mitte Januar wieder zurück. Manal Ghanem, Noor's Mutter, bekam ihr (Raum)Heizgerät nach 3 Wochen wieder, die Kochplatte wurde allerdings erst mit dem Rest der Geräte retourniert. Das bedeutete, dass Noor 3 Wochen lang ohne Wärme und 6 Wochen keine warmen Mahlzeiten auszuhalten gezwungen war. Das Baby war daher diese gesamte Zeit krank.weiter

Wer hat hier das Sagen? Amira Hass, 19.1.05 Die Offiziellen des israelischen Geheimdienstes und diejenigen, die sie in der Presse zitieren, haben recht, wenn sie behaupten, nicht Abu Mazen und nicht die Sicherheitsdienste der palästinensischen Behörde haben den Gazastreifen unter Kontrolle. Die geheimdienstlichen Quellen und diejenigen, die sie zitieren, sind jedoch irreführend, wenn sie sagen, dass bewaffnete Banden und die Hamas Gaza beherrschen. weiter

Regierungsentscheidung enteignet palästinensischen Besitz in Ost-Jerusalem Meron Rappaport, Haaretz, 20.1.05 Dt. Übersetzung: Dr. Ellen Rohlfs Die Sharon-Regierung ergänzte im Juli 2004 das Gesetz über den Besitz Abwesender in Ost-Jerusalem – entgegen der Politik der israelischen Regierung, da das israelische Gesetz nach dem Sechstagekrieg auch Ost-Jerusalem mit einschloss. weiter

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