Sie zog die Schleier von kriminellen und ungeheuerlichen Taten. In Memoriam Tanya Reinhart. Von Noam Chomsky, Counterpunch, 19. März 2007
Bemerkung des Herausgebers: Mit dem Tod Tanya Reinharts haben wir eine hervorragende Intellektuelle und eine der mutigsten Stimmen aus Israel verloren. Vergangenen Oktober veröffentlichten wir Eric Hazans Interview mit Tanya Reinhart (2) anlässlich der Publikation ihres jüngsten Buches "Roadmap to Nowhere". Darin fragte Hazan sie schließlich:
Trotz all dieser trostlosen Ereignisse, die im Buch beschrieben werden, ist das überwiegende Gefühl, das durchkommt: die Hoffnung. Wieso ? weiter | english
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In Memoriam HAGAR ROUBLEV (1954-2000)
Am 21. August jährte sich der Todestag von Hagar Roblev zum 6. Mal. Sie war eine der Gründerinnen von Women in Black - Frauen in Schwarz.Wir erinnern uns an ihre Vitalität, ihr Engagement für Frieden und Gerechtigkeit, ihre Dialogfähigkeit und ihre Bereitschaft zuzuhören.
Die Erinnerung an sie ist für uns, in dieser schwierigen Zeit, eine ständige Ermutigung für eine bessere Welt weiter zu arbeiten.Am Montag, dem 21. August 2000, starb sie in Paros (Griechenland).weiter | english
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Daniel Barenboim, der israelische Pianist und Dirigent russischer Abstammung, wurde 1942 in Argentinien geboren. Seit 1991 ist er Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra, seit 1992 künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor der Deutschen Staatsoper in Berlin.
1999 rief Barenboim gemeinsam mit dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said den West-Eastern Divan Workshop ins Leben, der junge Musiker aus Israel und den arabischen Ländern jeden Sommer zum gemeinsamen Musizieren zusammenführt.
Im Herbst 2000 wählte ihn die Staatskapelle Berlin zum Chefdirigenten auf Lebenszeit. An diesem Freitag wird Barenboim in Wien der renommierte Ernst von Siemens Musikpreis verliehen. weiter
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WER IST MAJED (HUSAM) Kana'aneh?
Majed ist ein 36jähriger Psychologe, der 1970 in Arabe in Galiläa geboren wurde. In seiner Familie war das politische Bewußtsein sehr ausgeprägt, jahrelang haben sie sich mit kommunistischen Ideen identifiziert und waren auch in der "Abnaa elBalad"-Bewegung aktiv. Diese Bewegung ist eine legitime politische Organisation, die einerseits gegen Besatzung, andauernde Segregation und die diskriminierende Politik in Israel auftritt und zum Anderen für die Idee eines demokratischen Staates für alle seine BürgerInnen - ohne Unterscheidung nach Rasse, Religion oder Geschlecht - eintritt. Majeds älterer Bruder, Mohamed Kna’ana, wurde mit ihm gemeinsam verhaftet. Er ist der Generalsekretär der Bewegung. weiter
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Der zweite Tod von Rachel Corrie - eine Zensur schlimmster Art. Von VANESSA REDGRAVE in Counterpunch, 6. März 2006
Ich fordere das Royal Court Theatre auf, den New York Theatre Workshop wegen der Absetzung der Produktion "My Name Is Rachel Corrie" zu klagen. Der Grund dafür ist nicht, dass ich für diese Produktion Geld gegeben habe, die das Royal Court gesammelt hat - mit dem Ziel von 50.000 Pfund, garantiert durch Alan Rickman. weiter | english
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We are deeply saddened to announce the death of New Profile member, Amichai Kronfeld, on September 1st this year. The text below was read in a benefit for Yesh Gvul and New Profile.
Berkeley, 11/18/01. By Ami Kronfeld
Let me begin with a few words about myself. I grew up on a kibbutz in the center of Israel. I was drafted into the IDF in January of 1967, and found myself fighting in Sharon's division in the Sinai during the '67 war. Later, in 1969, I spent six months in the Suez Canal during the war of attrition. As a soldier in the reserves, I did a tour of duty in Gaza, and in '73, during and after the war, I was mobilized for six month, first on the eastern border, then on the border with Lebanon. weiter
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Protest auf Unabhängigkeitstag-Fest für Israel, San Francisco Chronicle vom Montag, 6. Juni 2005
"Die Abhaltung des israelischen Unabhängigkeitstages in den Yerba Buena Gardens in San Francisco am Sonntag entpuppte sich als Magnet für DemonstrantInnen, die ihren Protest gegen die Politik der israelischen Regierung gegenüber den PalästinenserInnen zum Ausdruck brachten...." weiter
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Israel: Abschied vom Gehorsam von Natasa Konopitzky, 30/04/2005 in NewProfile
Eigentlich ist Joga gar nicht sein Ding. Im Militärgefängnis Nummer sechs im Nordwesten von Israel machte Rafram Chadad aber eine Ausnahme. Täglich versammelten sich dort im Morgengrauen 20 Wehrdienstverweigerer im Gefängnishof und versuchten sich an verschiedenen Joga-Haltungen. Auf Eigeninitiative. Am Abend organisierten sie Vorträge zu Themen wie Mathematik oder Grasanbau. Seinen 28-tägigen Gefängnisaufenthalt fasst der orthodoxe Jude und Teilzeit-Künstler mit "Es war sehr nett" zusammen. Da die Refuseniks, wie die Wehrdienstverweigerer genannt werden, sich gegenseitig unterstützten, erlebte er die Zeit im Gefängnis nicht als bedrückend, eher als "bizarr und unwirklich". Die Depressionen kamen danach. Wie die meisten Refuseniks hat Rafram seinen Dienst wegen der seit 1967 anhaltenden Besetzung der palästinensischen Gebiete verweigert. Immer mehr Israelis betrachten die Okkupation des Gazastreifens und des Westjordanlandes als illegal und wollen nicht Teil einer "Okkupationsarmee" sein. Seit Beginn der zweiten Intifada im Jahr 2000 haben sich die Refuseniks zu einer politischen Bewegung formiert. Etwa 2000 Israelis verweigerten in den vergangenen fünf Jahren aus Gewissensgründen den Militär- oder Reservedienst. "Wir haben Kommunisten, Anarchisten, Leute aus rechtskonservativen Familien, orthodoxe Juden, Säkulare. Und das ist nur eine kleine Auswahl", sagt Peretz Kidron, Mitbegründer der ersten Refusenik-Gruppe, "Yesh Gvul". weiter
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Gedenken an Rachel Corrie (23) – amerikanische Friedensaktivistin, die am 16.3.2003 von einem Bulldozer der israelischen Armee getoetet wurde. Die Friedensinitiative Frauen in Schwarz (Wien) moechten alle daran erinnern, dass am 16.3.2003, die amerikanische Friedensaktivistin Rachel Corrie, beim Versuch, einen CAT Bulldozer der israelischen Armee von der Zerstoerung von Haeusern in Rafah (Gazastreifen) aufzuhalten, von diesem ueberrollt und getoetet wurde. weiter
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Brian AVERY Peace Activist
On 5 April 2003, Israeli troops shot International Solidarity Movement (ISM) activist Brian Avery in Jenin. Avery, a 24-year-old American citizen from Albuquerque, New Mexico, experienced serious wounds to his face after Israeli troops shot at him with heavy machine gun fire from an armoured personnel carrier (APC). An internal inquiry by the Israeli military concluded that the incident in which Brian was shot 'never occurred' and therefore the military determined that an investigation was unnecessary. On 28 February 2005, Avery petitioned the Israeli High Court of Justice to force the military to hear the eyewitness testimony it suppressed at the time of the incident. (Added 19 March 2005) weiter
